ethstatus

Ethstatus ähnelt dem tool iptraf, allerdings ist es mit ethstatus möglich, den Netzwerkverkehr “grafisch” in der Konsole anzeigen zu lassen.

Das schaut dann in etwa so aus:

ethstatus

Bevor man mit ethstatus arbeiten kann, muss es zuerst noch installiert werden:

apt-get install ethstatus

oder

aptitude install ethstatus

Jetzt kann gibt man einfach diesen Befehl ein, und schon wird eine Übersicht angezeigt.

ethstatus -i eth0

Natürlich gibt es auch noch Optionen zum einstellen, allerdings nicht sehr viele:

Gibt an, welches Interfaces angezeigt werden soll. Wählt man kein Interface, wird standardmässig eth0 verwendet.

ethstatus -i eth0

Wählt den Videomodus:

ethstatus -v vga

Mögliche Angaben sind vga und mono. Mono wird für die seltenen monochrom Monitore benötigt.

Setzt die maximale Netzwerkgeschwindigkeit:

ethstatus -s 10

Mögliche Angaben:

  10  => 10 Mbps
 100  =>100 Mbps
  64  => 64 kbps
 128  =>128 kbps
 256  =>256 kbps
 768  =>768 kbps
1540  =1540 kbps

Setzt die maximal Netwerkgeschwindigkeit in Bit per Sekunde:

ethstatus -S 64k

Mögliche Angaben sind jeder Wert mit der Angabe einer Modifikation wie kilo (k), mega (m) und giga (g).

 64k
100m
  1g

Seid gegrüßt
Alf

Ping – ohne Pong

Wer im Netzwerk auf Fehlersuche geht, kommt um den Befehel

ping

nicht herum.

Ping schickt an die angegebene Adresse ein Paket, welches vom Empfänger sofort beantwortet wird. So kann man feststellen, ob eine Netzwerkverbindung besteht, und auch, wie lange das Paket unterwegs ist.

So wird ein Paket abgesetzt:

ping 192.168.0.1

Auch kann man eine Webadresse angeben:

ping www.debian-blog.org

Eine Besonderheit gibt es auch.
Sollte man sich nicht sicher sein, ob die eigene Netwerkschnittstelle richtig funktioniert, setzt man einfach einen Ping auf sich selbst:

ping 127.0.0.1

Hat man z.B. mehr als eine Netzwerkkarte im System eingebaut, kann man auch bestimmen, von welcher Schnittstelle, der Ping abgesetzt werden soll:

ping -I eth0 www.debian-blog.org

Der Ping wird solange durchgeführt, bis man dies mit der Tastenkombination <STRG>+C abricht. Allerdings gibt es auch eine Möglichkeit, den Ping von vornerein auf ,z.B. 5 mal, zu begrenzen:

ping -c 5 www.debian-blog.org

Weiter Möglichkeiten, findet ihr, wie immer, auf der Manpage:

man ping

Seid gegrüßt
Alf

AFP – Apple Filing Protocol

Wer in seinem Netztwerk auch Rechner der Firma Apple betreibt, stellt ziemlich schnell fest, dass die Verbindung zu dem Fileserver via Samba, nicht die schnellste ist.

Sicherlich gibt es Möglichkeiten, Samba zu Beschleunigen. Aber warum nicht gleich das hauseigene Apple-Protokoll AFP verwenden?

Auf dem Debian-Server stellt das Paket Netatalk das AFP-Protokoll zur Verfügung. Dieses muss natürlich zuerst installiert werden:

apt-get install netatalk

Danach müssen noch zwei Dateien bearbeitet werden.

Einmal die

/etc/netatalk/afpd.conf

Hier muss am Ende der Datei das “#” am Anfang der Zeile gelöscht werden:

- -tcp -noddp -uamlist uams_dhx2.so -nosavepassword

Dies bewirkt, dass das Passwort sicher übertragen wird.

Und zum zweiten, müssen noch die Freigaben erteilt werden. Dafür bearbeitet man die Datei

/etc/netatalk/AppleVolumes.default

Voreingestellt sind die Heimatverzeichnisse der Benutzer.

Wenn man zusätzliche Freigaben erteilen will, gibt man in der oben genannten Datei folgende Zeile ein:

/Pad/zur/Freigabe "Freigabename" OPTIONEN

also z.B.

/home/verwaltung "Verwaltung" allow:detlev,hugo,betty,@verwaltung

Die hier genannte Option erlaubt es den Benutzer detlev, hugo, betty und der Gruppe verwaltung, zugriff auf die Freigabe “Verwaltung”.

Alle Optionen sind in der Manpage nachzulesen:

man AppleVolumes.default

Damit alle Änderungen auch wirksam werden, muss der Dienst nur noch neu gestartet werden:

service netatalk restart

Seid gegrüßt
Alf