hwinfo – Hardware Informationen

Heute stelle ich euch ein Tool vor, mit dem ihr eure Hardware auslesen könnt.

Wozu braucht man das?

Nun, wenn man, z.B. einen Treiber benötigt, um ein eingebautes Gerät zum laufen zu bringen, muss man die genaue Bezeichnung des Gerätes herausfinden.

Normalerweise stehen die relevanten Daten auf dem besagtem Teil drauf. Aber deswegen den Rechner aufschrauben? Und was ist mit dem Laptop? da schraubt in der Regel keiner dran rum. (Von mir mal abgesehen ;) )

Auch für Windows Nutzer ist das Tool hilfreich. Mithilfe einer Live CD ist damit auch schnell die gesuchte Information ausgelesen.

Die Rede ist von “hwinfo”.
Der Name passt, oder? :)

Um mit hwinfo arbeiten zu können, muss dies zuerst installiert werden:

apt-get install hwinfo

oder

aptitude install hwinfo

Tippt man jetzt einfach

hwinfo

bekommt ihr eine ewig lange Liste mit allen möglichen Hardwareinformationen. Bei meinem Laptop waren es genau 11.501 Zeilen(!)
Nicht sehr effizient, oder?

Eine Möglichkeit, ist es die Information in einer Datei zu speichern

hwinfo > irgendeindateiname

und mit deinem Lieblingseditor aufzurufen.

vi irgendeindateiname

In diesem kannst du dann nach einem Begriff, wie z.B. CPU, oder Video, etc. suchen.

Eine andere Möglichkeit, wäre es die Optionen, die hwinfo anbietet, zu benutzen:

Um eine kurze Liste, der installierten Geräte anzeigen zu lassen, gibst du diesen Befehl ein:

hwinfo --short

Die Liste ist deutlich kürzer, aber es fehlen detaillierte Informationen.

Man kann auch nach einem bestimmten Hardwaretyp suchen:

CPU’s

hwinfo --cpu

CDROM Laufwerke:

hwinfo --cdrom

Festplatten:

hwinfo --disk

USB-Geräte:

hwinfo --usb

Es gibt noch einige anderen Bezeichnungen, die alle in der Manpage aufgelistet sind.

man hwinfo

Eine schöne Funktion besitzt hwinfo auch noch.
Man kann schnell herausfinden, welche Hardware neu installiert wurde:

Zuerst speichert man, mit dem folgendem Befehl, alle Hardwareinformationen:

hwinfo --save-config all

Dann installiert ihr die neue Hardware und gibt dann diesen Befehl ein:

hwinfo --map

Nun wird nur die Informationen der neuen, oder veränderten Hardware aufgelistet.

Seid gegrüßt
Alf

Ping – ohne Pong

Wer im Netzwerk auf Fehlersuche geht, kommt um den Befehel

ping

nicht herum.

Ping schickt an die angegebene Adresse ein Paket, welches vom Empfänger sofort beantwortet wird. So kann man feststellen, ob eine Netzwerkverbindung besteht, und auch, wie lange das Paket unterwegs ist.

So wird ein Paket abgesetzt:

ping 192.168.0.1

Auch kann man eine Webadresse angeben:

ping www.debian-blog.org

Eine Besonderheit gibt es auch.
Sollte man sich nicht sicher sein, ob die eigene Netwerkschnittstelle richtig funktioniert, setzt man einfach einen Ping auf sich selbst:

ping 127.0.0.1

Hat man z.B. mehr als eine Netzwerkkarte im System eingebaut, kann man auch bestimmen, von welcher Schnittstelle, der Ping abgesetzt werden soll:

ping -I eth0 www.debian-blog.org

Der Ping wird solange durchgeführt, bis man dies mit der Tastenkombination <STRG>+C abricht. Allerdings gibt es auch eine Möglichkeit, den Ping von vornerein auf ,z.B. 5 mal, zu begrenzen:

ping -c 5 www.debian-blog.org

Weiter Möglichkeiten, findet ihr, wie immer, auf der Manpage:

man ping

Seid gegrüßt
Alf

Terminal umschalten mit dem Befehl “chvt”

In der Regel schaltet man mit der Tastenkombination <STRG>+<ALT>+<F1> … <F2> …

usw. die TTY-Konsolen durch.

Dabei gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Befehl

chvt 1

nach TTY1 zu wechseln und mit

chvt 2

zu TTY2, und so weiter…

Wo macht das Sinn?

Nun, zum einen, wenn man beim Tippen “schnell” mal wechseln möchte, oder wenn man einen Konsolenwechsel in ein Script einbauen will.

Seid gegrüßt
Alf