Bildschirmauflösung TTY

In der Regel besitzen die Debian Server keine Grafische Oberfläche (GUI). Demzufolge findet man sich, nach dem booten des Servers, in der tty-Konsole wieder.

Nach einer Neuinstallation muss man aber feststellen, dass die Grafikauflösung 640×480 Pixel nicht übersteigt.

Diese Auflösung macht keinen Spaß… ihr dürft es ruhig ausprobieren! ;)

Da der Bootmanager Grub zuerst geladen wird, setzen wir bei den Änderungen dort an und editieren die Datei:

/etc/default/grub

In dieser suchen wir den Begriff

GRUB_GFXMODE=640x480

und ändern ihn in

GRUB_GFXMODE=1024x768

Somit setzen wir die Auflösung des Bootmanagers auf 1024×768 Pixel.

Leider reicht dies nicht aus, da dies nur die Auflösung des Bootmenüs verändert. Sobald man dann wieder in der TTY-Konsole ist, ist alles wieder wie zuvor!

Deswegen müssen wir dem System sagen, dass die Auflösung, die wir eingestellt haben, nicht verändert werden soll. Dies machen wir, indem wir unter der oben geänderten Zeile, diese hinzufügen:

GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=keep

Damit diese Änderungen auch wirksam werden, und ich rede nicht vom Speichern der Datei ;) , muss Grub noch upgedatet werden:

update-grub

Nach dem Neustart hat man dann eine schöne und übersichtliche Konsole, mit der Auflösung 1024×768.

Seid gegrüßt
Alf

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Tastaturlayout ändern.

Dieses Problem wird nicht jedem bekannt sein:
Man arbeitet auf einer Konsole, mit dem neustem Debian (7) und muss feststellen, dass das Tastaturlayout falsch ist!

Aber kein Problem, man gibt einfach

loadkeys us

ein und schon ist die Tastatur auf US-Englisch umgestellt….

Tja…eben nicht. :( Kann die Datei nicht finden, bekommt man zu lesen.

Die Lösung ist einfach, wenn bekannt. ;)
Es muss das Paket “console-data” installiert werden:

apt-get install console-data

Dort sind sämtliche Tastatur-Layouts gespeichert.

Nun funktioniert unser Befehl wieder, wie er soll:

loadkeys us

zurück zum deutschen Layout geht’s wieder mit:

loadkeys de

Seid gegrüßt
Alf

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Fail2ban – Logfile Scanner

Hallo Leute,

eine der Hauptaufgaben beim verwalten eines Servers ist für dessen Sicherheit zu sorgen. Es gibt viele Tools und Hilfsmitteln mit denen man es sich etwas einfacher machen kann. Heute stelle ich euch deshalb “fail2ban” vor.

“fail2ban” hilft euch beim absichern eueres Servers, in dem es eure Logfiles überprüft und bei Gefahr oder verdächtigen Aktivitäten die IP für eine gewisse Zeit sperrt. Zum Beispiel wird eine IP temporär gesperrt, wenn von dieser IP mehrfals versucht wird sich via SSH auf den Server anzumelden (ohne Erfolg).

Die Installation ist wie üblich sehr einfach:

apt-get install fail2ban

als nächsten muss die Konfiguration nur noch an eure Wünsche angepasst werden. Nach der Installation ist die Überwachung nur für ssh aktiviert.

vim /etc/fail2ban/jail.conf

einige Optionen die ihr euch genauer anschauen solltet sind:

bantime = 600 (Zeit in Sekunden wie lange eine IP gesperrt wird)
destemail = root@localhost (Mail Adresse)

Etwas weiter unten in dem File findet ihr folgenden Abschnitt:

# 
# JAILS 
#

hier könnt ihr einstellen, welche Dienste überwacht werden sollen. Wollt ihr zum Beispiel auch “apache2” überwachen muss folgender Wert geändert werden:

[apache]
enabled = true
port = http,https
filter = apache-auth
logpath = /var/log/apache*/*error.log
maxretry = 6

für weitere Informationen gibt es ein sehr ausführliches Wiki: Fail2ban Wiki

peace
LEWIS

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